Warum nicht einmal:

Fenchelhonig selbst gemacht!

 

Es ist noch nicht allzu lange her, da zählte Fenchelhonig zum festen Bestandteil einer jeden Hausapotheke. Er war und ist traditionell ein 100-prozentiges Naturprodukt für die Indikation „Husten“. Leider ist der Fenchelhonig in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Aber zum Glück kann man ihn auch ohne viel Aufwand selber machen. Fangen wir an...

 

Das letzte Arzneibuch, das den Fenchelhonig mit einer eigenen Herstellungsvorschrift würdigte, ist in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts erschienen. Wir haben uns diese Rezeptur für „Mel Foeniculi“ genauer angesehen und basierend darauf eine moderne Variante entwickelt, die alle relevanten Aspekte berücksichtigt, aber ohne Rohrzucker auskommt.

 

Was man für circa 400 g Fenchelhonig benötigt:

 

15 - 20 g  Fenchel

      100 ml  70-% Alkohol (Spiritus)

      100 ml  Wasser

      1 Glas  cremigen Honig (circa 500 g)

 

Bei den Gerätschaften haben wir uns an dem orientiert, was in einer durchschnittlichen Haushaltsküche vorhanden ist:

 

 1  mittelgroßes Holzbrett

 1  Nudelholz

 1  Schraubdeckelglas, leer, 200 bis 300 ml

 1  normales Sieb

 1  Holzlöffel zum Ausdrücken des Fenchels

 1 normaler Kaffeefilter ggf. mit geeignetem Filtereinsatz

 1 Flasche für circa 400 bis 500 ml

evtl. zum Abfüllen 1 Trichter

 

1. Arbeitsschritt (circa 10 min.):

Den Fenchel auf dem Holzbrett mit Hilfe des Nudelholzes kräftig anstoßen (bitte nicht schroten) bis der typische Duft entsteht, dann schnell in das Schraubdeckelglas geben und mit dem Alkohol übergießen. Einen Tag lang unter gelegentlichem Umschütteln stehenlassen.

 

2. Arbeitsschritt (circa 10 bis 15 min):

Die Mischung aus Fenchel und Alkhohol durch ein Sieb abgießen. Den Fenchel kurz ausdrücken. Den Extrakt bei stärkerer Trübung durch ein Kaffeefilter klären. Das Filter vorher anfeuchten.

 

3. Arbeitsschritt (circa 5 min):

Das goldgelbe bis leicht bräunlichgelbe Filtrat 1 : 1 mit Wasser verdünnen. Eine eventuell eintretende Trübung ist ganz normal. Anschließend im Verhältnis 1 : 3 mit Honig vermischen, also  1 Teil des mit Wasser verdünnten Filtrats plus 3 Teile Honig. In eine Flasche füllen. Kräftig schütteln, fertig.

 

Einzeldosis: Einen Teelöffel mehrmals täglich.

(Alkoholgehalt im Endprodukt circa 10 Vol.-%)

 

Man kann Fenchelhonig natürlich auch ganz ohne Husten pur, in heißer Milch oder heißem Tee genießen.

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